Goals Tracker-Browsererweiterung
Bei der Untersuchung der Browser-Erweiterung Goals Tracker stellten Cybersicherheitsexperten fest, dass diese darauf abzielt, eine betrügerische Suchmaschine durch Manipulation der Webbrowser-Einstellungen zu unterstützen – eine Taktik, die allgemein als Browser-Hijacking bekannt ist. Es ist wichtig zu betonen, dass Browser-Hijacker wie Goals Tracker typischerweise durch zweifelhafte Methoden verbreitet werden.
Der Goals Tracker fungiert als aufdringlicher Browser-Hijacker
Der Goals Tracker übernimmt die Standardeinstellungen für Suchmaschine, Startseite und neue Registerkarten und ersetzt sie durch set.goalstracker.net. Folglich werden Benutzer, die versuchen, eine Suche über die Suchleiste des Browsers durchzuführen oder einen neuen Tab oder eine neue Homepage zu öffnen, zu set.goalstracker.net weitergeleitet.
Set.goalstracker.net wird vor allem aufgrund seines irreführenden Verhaltens, wie der Weiterleitung von Benutzern auf bing.com, als betrügerische (gefälschte) Suchmaschine eingestuft. Wenn Benutzer eine Suche auf set.goalstracker.net starten, werden die Suchergebnisse nicht von set.goalstracker.net selbst generiert. Stattdessen werden Benutzer umgehend zu bing.com weitergeleitet, einer seriösen Suchmaschine von Microsoft.
Suchmaschinen wie set.goalstracker.net sind unzuverlässig, da sie sich oft als authentische und voll funktionsfähige Suchtools ausgeben und Benutzer glauben machen, dass sie einzigartige Funktionen und Dienste anbieten. Ihr Hauptziel besteht jedoch darin, die Benutzersuche auf andere seriöse und zweifelhafte Suchmaschinen oder bestimmte Websites zu lenken.
Darüber hinaus nutzen viele gefälschte Suchmaschinen unethische Praktiken, um Einnahmen zu erzielen, einschließlich der unbefugten Erhebung und des Verkaufs von Benutzerdaten. Dies verletzt nicht nur die Privatsphäre der Benutzer, sondern wirft auch erhebliche Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit auf. Aus diesen Gründen ist es wichtig, mit Vorsicht und Skepsis an Suchmaschinen wie set.goalstracker.net heranzugehen.
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Benutzer wissentlich PUPs (potenziell unerwünschte Programme) und Browser-Hijacker installieren
Aus mehreren Gründen ist es höchst unwahrscheinlich, dass Benutzer wissentlich PUPs und Browser-Hijacker installieren. Erstens wenden diese Programme bei der Installation häufig betrügerische Taktiken an, indem sie sich als legitime Software ausgeben oder sich mit anderen scheinbar harmlosen Anwendungen bündeln. Benutzer können sie versehentlich installieren, ohne die im Paket enthaltene zusätzliche Software vollständig zu verstehen.
Zweitens können PUPs und Browser-Hijacker irreführende Pop-ups und Eingabeaufforderungen verwenden, um Benutzer zur Installation zu verleiten. Benutzer gehen möglicherweise davon aus, dass sie mit etwas anderem einverstanden sind, oder klicken sich einfach durch Installationsprozesse, ohne die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gründlich zu lesen.
Darüber hinaus verfolgen die Entwickler dieser Programme oft aggressive Marketingstrategien und nutzen irreführende Werbung oder gefälschte Download-Buttons auf Websites. Benutzer können auf diesen Websites landen, während sie nach legitimer Software suchen, und die irreführende Präsentation kann dazu führen, dass sie unbeabsichtigt PUPs oder Browser-Hijacker herunterladen und installieren.
Im Wesentlichen trägt die verdeckte und betrügerische Natur der von diesen Programmen verwendeten Installationsmethoden dazu bei, dass Benutzer sie höchstwahrscheinlich nicht wissentlich installieren. Die verwendeten Taktiken zielen darauf ab, das Vertrauen und mangelnde Bewusstsein der Benutzer auszunutzen, was es für Einzelpersonen schwierig macht, während des Installationsprozesses fundierte Entscheidungen zu treffen.