Threat Database Potentially Unwanted Programs Picture in Picture - PiP View

Picture in Picture - PiP View

Wertungsliste der Bedrohung

Rangfolge: 6,092
Bedrohungsstufe: 20 % (Normal)
Infizierte Computer: 47
Zum ersten Mal gesehen: June 8, 2023
Zuletzt gesehen: September 7, 2023
Betroffene Betriebssysteme: Windows

Bei der von Cybersicherheitsspezialisten durchgeführten Bewertung wurde festgestellt, dass die Anwendung „Picture in Picture – PiP View“ zwei Zwecken dient und sowohl als werbeunterstützte Anwendung (Adware) als auch als Browser-Hijacker fungiert. Diese spezielle Software generiert nicht nur aufdringliche Werbung, sondern kapert auch die Webbrowser der Benutzer, indem sie bestimmte Einstellungen ohne ausdrückliche Zustimmung ändert.

Darüber hinaus kommt es selten vor, dass Benutzer nach solchen Anwendungen suchen und diese absichtlich herunterladen oder installieren. Vielmehr stoßen sie häufig auf sie, wenn sie erzwungene Weiterleitungen zu dubiosen Zielen durchführen oder nachdem sie sich mit dubiosen Online-Inhalten beschäftigt haben.

Picture in Picture – PiP View verfügt über verschiedene aufdringliche Funktionen

Die Anwendung „Picture in Picture – PiP View“ kann unerwünschte Werbung anzeigen, was zu einem störenden und möglicherweise riskanten Surferlebnis beiträgt. Diese durch die Anwendung ermöglichte Werbung hat die Möglichkeit, Benutzer auf verschiedene Arten von Webseiten umzuleiten, einschließlich solcher, die irreführende Inhalte enthalten, sich an Phishing-Aktivitäten beteiligen, Online-Taktiken anwenden oder unerwünschte und potenziell schädliche Software bewerben.

Die Interaktion mit diesen Seiten sowie der von der Anwendung „Picture in Picture – PiP View“ präsentierten Werbung kann Benutzer verschiedenen Risiken und negativen Konsequenzen aussetzen. Beispielsweise kann der Besuch betrügerischer Websites zu Phishing-Angriffen führen, bei denen vertrauliche Informationen kompromittiert werden. Es können Datenschutzverletzungen auftreten, die Systemleistung kann beeinträchtigt werden und Datenschutzprobleme können auch auftreten. Daher ist es notwendig, Vorsicht walten zu lassen und von der Interaktion mit solchen Seiten und Anzeigen abzusehen, um den damit verbundenen potenziellen Schaden zu minimieren.

Darüber hinaus fungiert die Anwendung „Picture in Picture – PiP View“ auch als Browser-Hijacker und verändert das Verhalten der Webbrowser der Benutzer. Beim Öffnen eines neuen Tabs werden Benutzer zur Webadresse pipviewer.com/search.html weitergeleitet, die sie wiederum zur legitimen Suchmaschine Google führt. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass es sich bei pipviewer.com/search.html um eine betrügerische Webseite handelt, die sich als Suchmaschine ausgibt und von Google stammende Suchergebnisse präsentiert.

Gefälschten Suchmaschinen wie pipviewer.com/search.html sollte aufgrund ihrer inhärenten Risiken für die Privatsphäre und Sicherheit der Benutzer nicht vertraut werden. Diese gefälschten Suchmaschinen sind oft in der Lage, Benutzerdaten, einschließlich Suchanfragen und Browsing-Muster, zu verfolgen und zu sammeln, die für gezielte Werbezwecke genutzt oder sogar an Dritte verkauft werden können. Darüber hinaus können sie Suchergebnisse manipulieren, um betrügerische Websites, Phishing-Taktiken oder minderwertige Inhalte zu bewerben, wodurch der Zugriff des Benutzers auf zuverlässige und relevante Informationen beeinträchtigt wird.

PUPs (potenziell unerwünschte Programme) nutzen betrügerische Methoden, um auf den Geräten der Benutzer installiert zu werden

PUPs nutzen verschiedene betrügerische Methoden, um in die Geräte der Benutzer einzudringen und sich dort zu installieren. Diese Methoden zielen darauf ab, Benutzer in die Irre zu führen und sie dazu zu verleiten, unbeabsichtigt unerwünschte Software herunterzuladen oder zu installieren.

Eine von PUPs häufig verwendete betrügerische Methode ist die Bündelung. PUPs werden häufig mit legitimer Software oder Freeware gebündelt, die Benutzer bereitwillig herunterladen und installieren. Während des Installationsvorgangs werden Benutzern möglicherweise irreführende oder verwirrende Optionen wie vorab ausgewählte Kontrollkästchen oder versteckte Offenlegungen angezeigt, die zur Installation zusätzlicher unerwünschter Programme ohne Wissen oder ausdrückliche Zustimmung des Benutzers führen.

PUPs können auch irreführende Werbung oder betrügerische Download-Buttons auf Websites ausnutzen. Diese Anzeigen oder Schaltflächen können legitime Download-Links imitieren oder fälschlicherweise behaupten, eine gewünschte Datei oder ein Software-Update bereitzustellen. Wenn Benutzer auf diese betrügerischen Elemente klicken, werden sie zu einer Download-Seite weitergeleitet, die das PUP enthält, was zu seiner Installation auf ihren Geräten führt.

In einigen Fällen nutzen PUPs Social-Engineering-Taktiken, um Benutzer dazu zu bringen, sie zu installieren. Dabei kann es sich um die Anzeige alarmierender Meldungen oder gefälschter Systemwarnungen handeln, die fälschlicherweise behaupten, das Gerät des Benutzers sei mit Viren oder anderen Sicherheitsbedrohungen infiziert. Die betrügerischen Nachrichten fordern Benutzer dazu auf, sofort Maßnahmen zu ergreifen, indem sie die angebotene Software herunterladen und installieren, bei der es sich in Wirklichkeit um das PUP selbst handelt.

Insgesamt zielen die von PUPs eingesetzten betrügerischen Methoden darauf ab, das Vertrauen und mangelnde Bewusstsein der Benutzer auszunutzen. Durch den Einsatz irreführender Bündelungspraktiken, irreführender Werbung, Social-Engineering-Taktiken, Software-Schwachstellen und falscher Marketingtechniken zielen PUPs darauf ab, die Geräte der Benutzer zu infiltrieren und sich ohne die informierte Zustimmung des Benutzers als unerwünschte Programme zu etablieren.

 

Im Trend

Am häufigsten gesehen

Wird geladen...