MyZen Tab

Wertungsliste der Bedrohung

Rangfolge: 8,934
Bedrohungsstufe: 50 % (Mittel)
Infizierte Computer: 839
Zum ersten Mal gesehen: March 6, 2022
Zuletzt gesehen: September 17, 2023
Betroffene Betriebssysteme: Windows

Das MyZen Tab präsentiert sich, wie so oft, als robustes Tool zur Anpassung von Browser-Tabs. Was diese scheinbar nützliche Anwendung nicht klar sagt, ist, dass sie auch die Kontrolle über mehrere wichtige Browsereinstellungen herstellt, um eine gesponserte Website zu bewerben. Dieses Verhalten klassifiziert MyZen Tab als Browser-Hijacker.

Benutzer, die von einer solchen aufdringlichen Anwendung betroffen sind, werden normalerweise feststellen, dass die Homepage ihres Browsers, die neue Registerkarte und die Standardsuchmaschine alle geändert wurden, um jetzt eine unbekannte Seite zu öffnen. Als Folge der unerwünschten Änderungen löst das einfache Starten der betroffenen Browser, das Starten eines neuen Tabs oder der Versuch, eine Suche über den URL-Tab durchzuführen, eine Umleitung zur beworbenen Adresse aus. In diesem Fall hat der Browser-Hijacker die Aufgabe, künstlichen Datenverkehr zu search.myzentab.com, einer gefälschten Suchmaschine, zu generieren.

Gefälschten Suchmaschinen fehlt das wichtigste Merkmal, das ein solcher Dienst bieten sollte – sie sind nicht in der Lage, selbst Ergebnisse zu generieren. Stattdessen simulieren sie diese Aktivität, indem sie die Suchanfragen des Benutzers an andere Suchmaschinen weiterleiten. Es wurde beobachtet, dass Search.myzentab.com Ergebnisse von der legitimen Google-Engine erhält. Benutzer sollten jedoch bedenken, dass dies möglicherweise nicht immer der Fall ist. Abhängig von bestimmten Parametern können die meisten gefälschten Suchmaschinen ihr Verhalten ändern und manchmal Ergebnisse von minderer Qualität anzeigen, die von zweifelhaften Seiten generiert werden.

Darüber hinaus könnten Browser-Hijacker und andere PUPs (Potentially Unwanted Programs) die auf dem System ausgeführten Browsing-Aktivitäten ausspionieren. Informationen wie Browserverlauf, Suchverlauf, angeklickte URLs, IP-Adresse, Gerätetyp, Browsertyp und mehr könnten erfasst und auf einen Remote-Server exfiltriert werden. Manchmal versucht der PUP sogar, auf vertrauliche und sensible Informationen wie Bank- oder Zahlungsdaten zuzugreifen.

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