Hochrangige Cyber-Beamte sagen über Chinas Cyber-Bedrohung für die USA aus, nachdem Volt-Taifun-Hacker gestört wurden

Am 31. Januar 2024 trafen sich Schlüsselfiguren im Bereich der US-Cybersicherheit, darunter General Paul Nakasone von der National Security Agency, Jen Easterly von der Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) und FBI-Direktor Christopher Wray, vor dem Repräsentantenhaus Ausschuss für den Wettbewerb zwischen den USA und China. Ihr Ziel: die wachsende Besorgnis über Chinas Cyber-Bedrohungen für wichtige amerikanische Infrastruktur und innere Sicherheit auszuräumen.
Während der Aussage betonte Christopher Wray die bedrohliche Haltung chinesischer Hacker und deutete deren strategische Positionierung innerhalb der amerikanischen Infrastruktur an. Er warnte vor dem Potenzial dieser Akteure, amerikanischen Bürgern und Gemeinschaften spürbaren Schaden zuzufügen, wenn China dies für angebracht hält. Easterly wiederholte diese Ansichten und unterstrich die Bereitschaft Chinas, Situationen auszunutzen, die gesellschaftliche Panik und Chaos auslösen könnten.
Zeitgleich mit diesen Anhörungen gab es eine bedeutende Enthüllung – eine gemeinsame Anstrengung zur Zerschlagung eines Botnetzes, das aus veralteten Routern von Cisco und Netgear bestand. Diese Operation erfolgte nach Warnungen, dass das Botnetz als verdeckter Kommunikationskanal für staatlich geförderte chinesische Hacker diente, die speziell mit der Gruppe „Volt Typhoon“ in Verbindung stehen. Volt Typhoon wurde sowohl von Microsoft als auch von US-Regierungsbeamten als chinesisches Hacking-Unternehmen bezeichnet und verfügt über die Fähigkeit, kritische Infrastrukturen zu stören.
Das Ausmaß der Infiltration durch Volt Typhoon ist enorm und erstreckt sich über zahlreiche Bereiche, die für das Funktionieren der Gesellschaft von entscheidender Bedeutung sind. Dazu gehören Kommunikation, Fertigung, Versorgung, Transport, Bauwesen, maritime Aktivitäten, staatliche Institutionen, Informationstechnologie und sogar Bildung. Die allgegenwärtige Präsenz der Gruppe unterstreicht die Schwere der Cyber-Bedrohung durch China und unterstreicht die Dringlichkeit robuster Verteidigungsmaßnahmen zum Schutz der amerikanischen Interessen.