Apothekenkette London Drugs schließt wegen Cyberangriff bis auf Weiteres alle Geschäfte

London Drugs, eine bekannte Einzelhandels- und Apothekenkette mit Sitz in British Columbia, hat nach einem Cybersicherheitsvorfall vorübergehend alle ihre Geschäfte in Westkanada geschlossen. Das Unternehmen gab an, dass es am Sonntag von dem Vorfall erfahren habe und seine Geschäfte vorsorglich geschlossen habe.
London Drugs versicherte Kunden und Mitarbeitern, dass es derzeit keine Hinweise auf kompromittierte Daten gebe, betonte jedoch gleichzeitig, dass das Unternehmen entschlossen sei, die Situation rasch und wirksam zu lösen.
Zunächst riet das Unternehmen seinen Kunden, sich bei dringenden Anliegen an ihre Apotheker zu wenden, deaktivierte jedoch später seine Telefonleitungen, während die Ermittlungen zum Cyberangriff noch andauerten. Trotz der Schließung steht das Apothekenpersonal an allen Standorten weiterhin zur Verfügung, um Kunden bei dringenden Apothekenanforderungen zu unterstützen. London Drugs versicherte der Öffentlichkeit, dass die Schließung vorübergehend und nicht dauerhaft sei.
London Drugs veröffentlichte Updates zu dem Vorfall über Social-Media-Plattformen und bestätigte die Störung, die durch ein zunächst als „betriebliches Problem“ beschriebenes Problem verursacht wurde. Das Unternehmen hat externe Experten beauftragt, den Vorfall einzudämmen, zu beheben und gründlich zu untersuchen.
London Drugs, das über ein Netzwerk von fast 80 Filialen in British Columbia, Alberta, Saskatchewan und Manitoba verfügt, bedankte sich für die Geduld seiner Kunden und versprach, sie über die Entwicklung der Situation auf dem Laufenden zu halten.
Die Schließung unterstreicht die wachsende Bedrohung durch Cyberangriffe, der Unternehmen aller Größen und Branchen ausgesetzt sind, und unterstreicht die Bedeutung robuster Cybersicherheitsmaßnahmen und schneller Reaktionsprotokolle.